Praxisgemeinschaft für Naturheilkunde

Komplexhomöopathie


Komplexhomöopathie

Die Komplexhomöopathie verwendet keine Einzelmittel wie die klassische Homöopathie, sondern Mittel-Kombinationen.

In der Homöopathie wird mit dem Ähnlichkeitsprinzip gearbeitet. Das bedeutet, man benutzt Stoffe, die bestimmte Krankheitssymptome verursachen können in verdünnter (potenzierter) Form. Durch die Gabe eines homöopathischen Mittels werden die Heilungskräfte im Körper unterstützt.

Die Komplexhomöopathie bietet umfassende Therapiemöglichkeiten im Sinne der ganzheitlichen Medizin, angepasst an die immer komplexeren Krankheitsbilder und Krankheitsursachen durch vielfältige Umwelteinflüsse.

In unserer Praxis kommen u.a. die Regenaplexe von Günter Carl Stahlkopf (1918-2000) zum Einsatz.

Für Günter Carl Stahlkopf war die Ernährung der Patienten stets ein zentraler Teil im Heilungs- und Behandlungsprozess. Die Publikation "Ernährungshinweise für Gesunde und die, die gesund werden wollen!" aus dem Jahr 1983 können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Praxisgemeinschaft für Naturheilkunde

Spagyrik

Komplexhomöopathie

Die Spagyrik ist wie die Homöopathie eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die darauf beruht, die Selbstheilungskräfte auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene zu stärken.

Der Begriff "Spagyrik" kommt aus dem Griechischen und bedeutet trennen (span) und zusammenfügen (ageirein).

Spagyrische Essenzen werden in einem außergewöhnlichen und aufwendigen Verfahren hergestellt. Vereinfacht ausgedrückt erfolgt die Herstellung wie folgt:

1. Ausgesuchte, geprüfte und frische Heilpflanzen werden in ihrer Ganzheit (nicht nur Teile der Pflanze) mit Hefe einer alkoholischen Gärung unterzogen, die die Wirkstoffe sehr gut aufschließt.

2. Diese vergorenen Masse wird nun destilliert (Trennen) (Aspekt: Geist und Seele).

3. Die verbleibenden Rückstände des Destillats werden verascht. Die so gewonnenen mineralischen Inhaltsstoffe der Pflanzen werden dann im Destillat gelöst (Zusammenfügen) (Aspekt: Körper).

So erhält man hochenergetische Essenzen, die derzeit von einigen Hundert Heilpflanzen erhältlich sind.

Die Tradition dieses spagyrischen Herstellungsprozesses reicht bis ins alte Ägypten zurück. Es ist eine alchemistische Methode, die im Mittelalter ihre Blütezeit hatte. Der berühmteste Arzt dieser Zeit war Paracelsus, ein Vorreiter der modernen Naturheilkunde. Er verwendete auch bereits spagyrisch aufbereitete Heilmittel.

In unserer Praxis kommen u.a. die Solunate von Alexander von Bernus (1880-1965) zum Einsatz.